nocturnal evidence

 

alle Arbeiten ca. DIN  A4; die Serie wird fortgeführt

Nachts tauchen Bilder auf.                                                                                                                                  Sie bewegen sich in meinem Kopf. Es sind Erinnerungen an früher, es sind tagesaktuelle Ereignisse, es sind vage Träume, die ich nicht zuordnen kann.

 

Tagsüber gehe ich an meinen Rechner und ins Atelier.                                                                                     Ich suche. Ich finde alte Familienaufnahmen,  interessante eigene Fotografien, längst vergessenes Material.

Ich drucke und schneide. Ich quäle meinen Drucker über Papier, für das er nicht gebaut ist, weil es zu dick und gewellt ist. Er beschwert sich mit unwilligen Kratzgeräuschen. Ich klebe, reiße, nähe, tackere, falte und kratze in den Untergrund. Ich ritze Texte ein, die mir auf meinen Reisen begegnet sind.

 Manchmal weiß ich selbst vorher nicht, wie das Ergebnis aussehen wird. Wenn mir etwas nicht gefällt, wird ein zweites oder drittes Bild über das erste gedruckt. Das Ergebnis birgt Überraschungen.

 

Diese kleinformatigen Arbeiten kann man lesen wie Gedichte.